.

Sonnenmilch hilft gegen Covid-19!

Man kaufe sich in der Apotheke oder online eine saubere Tropfflasche aus Glas mit Montur (=Tropfer + Schraubverschluss). Man befülle die Tropfflasche zur Hälfte mit Wasser aus dem Wasserhahn und gebe einen Tropfen Sonnenmilch hinzu, möglichst mit hohem Sonnenschutzfaktor. Das ganze drei Minuten lang schütteln. Mit ''Schütteln'' meine ich normales Schütteln, was man anwendet, um den Bodensatz eines Fruchtsafts im Gesamtgetränk gleichmäßig zu verteilen. Damit haben wir die erste Stufe der Verschüttelung. Danach den größten Teil des Sonnenmilch-Wasser-Gemischs ins Waschbecken schütten bis nur noch ein kleiner Rest in der Flasche zurückbleibt. Nun erneut den Gemischrest mit Wasser auffüllen und wiederum 3 Minuten schütteln. Das ist die zweite Stufe. Wiederum das meiste Wasser wegschütten, erneut auffüllen und schütteln. Nach der sechsten Stufe nimmt man statt Wasser Weizenkorn, um den Rest aufzufüllen. Wie gewohnt drei Minuten schütteln, wir sind bei der siebten Stufe: Das Medikament ist fertig. Zur Vorbeugung gegen Corona einmal pro Tag 5 Tropfen davon nehmen. Hat die Vorbeugung versagt, und man kriegt wirklich Covid-19, dann kann man die Dosis gewaltig erhöhen, zum Beispiel alle 10 Minuten 5 Tropfen einnehmen.

Bei gewöhnlicher, fertig hergestellter Homöopathie aus der Apotheke wurde durch den Produzenten statt Schütteln pro Stufe 10-mal auf ein Kissen geklopft. Die hier vorgestellte Methode wirkt jedoch intensiver. Und billiger ist es auch, seine Medikamente selber herzustellen. Diese selbstgemachte Arznei wirkt auch bei anderen Krankheiten. Nur ist es dann nicht unbedingt Sonnenmilch. Bei giftigen oder leicht giftigen Stoffen kann sich jeder selber denken, wozu es wirkt. Man dreht einfach die Wirkung um, die der Stoff auf der nullten Stufe hat. Kaffee hilft dann gegen Schlafstörungen und Tabak ist gut bei Lungenleiden. Diese Umkehrregel ist nur begrenzt gültig und funktioniert nicht bei völlig ungiftigen Stoffen. Mit ein wenig Intuition erahnt man jedoch treffsicher die passende Arnzei für sich selbst. Angesichts der Tatsache, dass der Arzt manchmal gefährlicher ist als die Krankheit, und der Heilpraktiker zu teuer, so ist es an der Zeit, Autoritätsgläubigkeit abzuschütteln, und sich selber um seine Gesundheit zu kümmern.

Die Tropfflasche sollte sauber sein. Besonders eine Flasche, die vorher schon Homöopathie enthalten hat, bekommt man nicht mehr neutral, auch nicht durch Ausspülen, denn bei dem Prozess des Ausspülens schaukelt sich die Ausgangsstufe weiter hoch. Will man nun doch unbedingt Geld sparen, so lasse man die ausgespülte Tropfflasche auf der Heizung staubtrocken werden, bevor man sie zur Verschüttelung benutzt. Oder man lege die Flasche in den heißen Backofen, in der Hoffnung, dass sie nicht zersplittert. Hitze zerstört Homöopathie. Die gebrauchte Montur muss auch gründlich gespült werden. Dasselbe gilt auch für Flaschen, die vorher Nichthomöopathie enthalten haben. Am besten bleiben unbenutzte Tropfflaschen.

Das Leitungswasser zum Verdünnen ist von Kommune zu Komune unterschiedlich, in den meisten Fällen ist es gut zu gebrauchen. Alternativ geht auch Natur-Wasser ohne Kohlensäure aus dem Supermarkt. Bloß kein destilliertes Wasser für Batterien nehmen, das taugt nichts. Der Wasserrest zwischen den Stufen sollte mengenmäßig zwischen einem und zehn Prozent der Ausgangsmenge liegen. Der genaue Prozentsatz der Verdünnung ist nicht so wichtig, da reicht das Augenmaß. Wichtig ist das Schütteln. Darum sollte auch die Hälfte der Flasche unbefüllt bleiben, damit genug Platz für das Wasser bleibt, um sich hin und her zu bewegen. Der Weizenkorn dient zur Konservierung, da er Alkohol enthält. Reines Wasser würde sehr schnell von Bakterien befallen. Essig ist für die letzte Stufe ungeeignet, er würde zwar auch konservieren, doch behindert Essig die energetische Wirkung der Arznei.



Übersicht - zurück