Sein


Steine des Alles

unsichtbare Nacktheit

Ausscheidung des Gebens

Kind des Nichts


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Es gibt Enten.

Der Biologe interessiert sich für die Federn der Enten,

der Ontologe interessiert sich für das Sein der Enten.

Wer gibt die Enten? Antwort: Das Es.

Es und Geben ergeben ergiebig das Sein.

Man könnte die Frage auch alternativ wie folgt beantworten:

Die Evolution gibt Enten, die Enteneier geben Enten, der Entensex gibt Enten,

Gott gibt Enten.


Es regnet. Eigentlich müsste man sagen: Die Wolke regnet.

Diesem Es ist nicht mal Gott gewachsen, denn es heißt: Es gibt einen Gott.

Das wiederum heißt: Das Es ist größer als Gott.

Eine andere Schlußfolgerung wäre: Das Es ist der eigentliche Gott, der Gott erst gibt.


Es gibt Enten. Man sagt nicht: Es nimmt Enten.

Geben ist seliger als Nehmen. Geben ist wohl auch ontologischer als Nehmen.

Das Es ist so unklar, dass man seinen Nebel nicht mehr sehen kann.

Das hat zum Ergebnis:

Man denkt gar nicht mehr darüber nach, wo die Enten eigentlich herkommen.

Das Es ist trügerisch. Es gaukelt uns Wissen vor.

Wenn wir nicht mehr wissen, dass die Wolke regnet, dann regnet Es.


Auch die Verneinung gibt das Es:

Es gibt keine Elewedritschen (bestia palatinensis).

Wer kann bloß dieses Es sein, das fähig ist, diese Nichtenten zu geben?


Ente gut, alles gut.


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