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Orve ist eine geplante Welthilfssprache mit nur etwa 550 Grundwörtern. Der Name erinnert an George Orwell und seine fiktive Sprache Newspeak aus dem Roman 1984. Doch Orve ist nicht wie das kontrollierende Newspeak gedacht, sondern als eine wirklich einfache, offene Hilfssprache für alle. Orve soll viel leichter zu lernen sein als Englisch oder andere Kunstsprachen. Deshalb eignet es sich gut als internationale Verkehrssprache. Die Sprache folgt klaren Leitprinzipien: Man muss nur eine kleine Grundwortliste lernen. Viele Wörter sehen international aus und sind daher aus großen Sprachen leicht erkennbar. Die Grammatik ist einfach, mit wenigen Regeln und fast ohne Ausnahmen. Aus den wenigen Grundwörtern lassen sich durch gute Wortbildung viele neue Begriffe bilden. Trotz der Einfachheit kann man wichtige Unterschiede klar ausdrücken. Schon nach kurzer Lernzeit kann man Alltagssituationen bewältigen. Kurze, natürliche Beispielsätze zeigen, wie die Sprache im Gebrauch funktioniert. Beispielsätze sind in Orve besonders wichtig. Sie zeigen, wie Wörter und Wortverbindungen funktionieren, besonders wenn die Bedeutung nicht sofort eindeutig ist. Komplexe Begriffe werden entweder durch breitere Bedeutungen einzelner Grundwörter oder durch Kombination mehrerer Grundwörter ausgedrückt. Der Großteil des Orve-Wortschatzes stammt aus der Conlang Europix von Ze do Rock und wurde nur behutsam angepasst. Europix selbst ist eine vollständige Plansprache ohne Reduktionismus.
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